Urlaub in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Die Emirate stellen sich vor

Formell gegründet wurden die Vereinigten Arabischen Emirate im Dezember 1971 aufgrund einer Vereinbarung der Herrscher der sieben Emirate: Abu Dhabi, Dubai, Um Al Quwain, Ajman, Fujairah, Ras Al Khaimah und Sharjah.

Das Staatsgebiet liegt an der Südostspitze der Arabischen Halbinsel und hat im Süden als Nachbarland Saudi-Arabien und im Norden das Sultanat Oman, Nordwestlich davon liegt Katar. Um sich die Fläche der VAE vorstelle zu können, kann man sagen, dass sie in etwas so groß  sind wie Österreich, genau sind es 83.600 km², davon entfallen alleine 80% auf Abu Dhabi. Insgesamt leben ca. 4,43 Millionen Menschen in den Emiraten, zwei Drittel davon alleine in Abu Dhabi und Dubai. Damit erklärt sich auch der Anteil von 82% der Menschen, die in einem städtischen Gebiet leben.

Auf Lastminute-Arabien findet jeder Urlauber der an einer Reise in eines oder mehrere der exotischen Emirate interessiert ist, viele Hintergrundinformationen zu den einzelnen Emiraten und deren Besonderheiten sowie einen eigenen Bereich für den Urlaub in den beliebtesten der sieben Emirate Abu Dhabi und in Dubai.

 

 


Deutschen Touristen wird bei der Einreise ein kostenloses Visum für 30 Tage ausgestellt. Jede der Hauptstädte besitzt einen internationalen Flughafen. Diese werden aus Europa täglich mehrfach von verschieden Fluggesellschaften angeflogen. Innerhalb des Landes findet der Verkehr auf den sehr gut ausgebauten Straßen statt, ein Schienennetz gibt es bisher nicht. In den beiden größten und wichtigsten Städten Abu Dhabi und Dubai gibt es ein gutes Nahverkehrssystem, das ständig erweitert wird.
Das Staatsgebiet der Vereinigten Arabischen Emirate besteht nahezu komplett aus trockener Sandwüste. Obwohl das Gebiet extrem niederschlagsarm ist, sind vor allem die Monate Mai bis Oktober sehr schwül. Durch die hohen Temperaturen von bis zu 40° C verdampft viel Meerwasser. In den Monaten November bis April ist das Klima kühler (im Mittel über 20° C) und trockener.
An der Küste im Norden gibt es salzige Sümpfe und Mangrovenbäume wachsen dort ebenso wie auf den Inseln im Persischen Golf. Die Vegetation ist außerhalb der Oasen, in denen Dattelpalmen, Akazien und Eukalyptusbäumen wachsen, auf anspruchslose Hartgräser beschränkt. Einheimische Tierarten, wie Antilopen und Leoparden, wurden durch Jagd stark reduziert.
Da die VAE zwar ein weltoffener, aber dennoch islamischer, Staat sind, sollten Reisende darauf achten keine religiösen oder moralischen Ansichten der Gastgeber zu verletzen. Das Tragen leichter Sommerkleider oder kurzer Röcke außerhalb der Hotelanlagen und Alkoholkonsum werden nicht gerne gesehen und stehen zum Teil unter Strafe. Besonders während des heiligen Monats Ramadan sollten Urlauber auf zurückhaltendes Verhalten achten und sich vorab über die speziellen Gepflogenheiten informieren. Ihr Reiseanbieter VAE hilft ihnen hier gerne mit näheren Informationen weiter.
Die Küche ist von den Nachbarstaaten Iran, Oman und Saudi-Arabien beeinflusst und besteht hauptsächlich aus Fleisch (Lamm), Meeresfrüchten und Reis. Die köstlichen Gerichte werden typischerweise mit Minze, Safran oder Kardamom verfeinert.
Die traditionelle Architektur der Emirate besticht trotz einfacher Baumaterialien, wie Lehm und Holz, durch raffinierte, kühlende Belüftungssysteme, die auch heiße Wüstenmonate erträglich machen. In den letzten Jahrzehnten haben auch modernste Baustile und Techniken Einzug gehalten und, vor allem in den Städten Abu Dhabi und Dubai, zu einigen imposanten Gebäuden geführt. Golfplätze mit außergewöhnlichen Golf Greens, Stadtparks und Hotelgärten verursachen einen enormen Wasserbedarf, der durch entsalztes Meerwasser gedeckt wird. Aus dieser Quelle stammt auch das Trinkwasser des Landes.
Die Emirate bieten ein reichhaltiges Angebot an Freizeitbeschäftigungen. Neben traditionellen Aktivitäten wie der Falknerei, Pferde- und Kamelrennen haben sich inzwischen auch verschiedene Wassersportarten, Wüstensafaris, Wandern, Fußball und Tennis etabliert. Auch gibt es einige bestehende und geplante Museen, die arabische und internationale Kunst zeigen.